Der beste vegane Rhabarber-Kuchen – saftig, weich und locker

Rhabarber! Fast jeder kennt diese majestätische Pflanze mit den riesengroßen Blättern und den knackig-sauren Stängeln, die in keinem Garten fehlen darf und den Frühling erst richtig perfekt macht. Rhabarber ist im Grunde kein Obst, sondern ein Gemüse, doch sein sauer-herber Geschmack ist perfekt für einen süßen Kuchen voller Frische und macht ihn zum saisonalen Hochgenuss.

Dies ist ein unkompliziertes, schnelles Rezept. Auf den ersten Blick nichts Besonderes oder etwas, das ein oder zwei zusätzliche Schritte erfordert. Keine Schichten von Sahne oder Pudding oder Streusel (obwohl ich weiß, dass all dies unglaublich lecker ist). Nein, das ist nur ein einfacher und unglaublich saftig-weicher und lockerer Kuchen – und jeder Bissen ist eine frische, zarte Köstlichkeit. Er ist eine perfekte Begleitung zu Kaffee oder Tee. So einfach und doch so gut.

Zutaten

• 200 g Dinkel-Vollkornmehl (ich habe das Urgetreide Rotkornweizen* bzw. Purpurweizen verwendet siehe unten)
• 50 g Kartoffelstärke
• 1 Päckchen Backpulver
• 200 g Kokosblütenzucker
• 1 Prise Salz
• ½ TL Vanillepulver – alternativ etwas geriebene Tonkabohne, Kardamom oder Zimt
• 80 g Öl deiner Wahl – alternativ Apfelmus
• 270 ml Sojamilch-Vanille
• 750 g Rhabarber, gewürfelt

 

Alle trockenen Zutaten miteinander mischen, ebenso alle nassen Zutaten außer dem Rhabarber. Trockene und nasse Zutaten miteinander verrühren und anschließend den Rhabarber unterheben. In eine mit einem Backpapier ausgelegte 26er-Springform geben und bei 180°C Ober- u. Unterhitze ca. 40 Minuten backen.

 

Variation I

Statt 200 g Vollkornmehl – 150 g Vollkornmehl und 50 g geriebene Haselnüsse verwenden.

Variation II

Statt 750 g Rhabarber – 500 g Rhabarber und 250 g Erdbeeren verwenden.

Auch als Muffins sehr lecker – brauchen nur ca. die Hälfte der angegebenen Backzeit

*Der Rotkorn- oder Purpurweizen ist eine Urgetreideart, die eine Reihe von physiologischen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Weizen besitzt. Die rote Farbe verdankt er den Pflanzenfarbstoffen Anthocyanen, die für die Rot- und Blaufärbung in Pflanzen zuständig sind (z.B. auch Beeren und Rote Bete). Anthocyane erfüllen darüber hinaus eine Schutzfunktion. Sie binden freie Radikale und ermöglichen ein ungehindertes Wirken der Zellproteine. Auch für den Menschen haben Anthocyane nachweislich eine antioxidative Wirkung.

Rotkornweizen ist vergleichbar einsetzbar wie normaler Weizen und Gelbmehlweizen, zum Beispiel für Brot, Kleingebäck und Süßgebäck. Als Vollkornmehl, mit allen Bestandteilen der Kornschale gemahlen, behält Rotkornweizen seine rote Farbe auch nach Ausbacken des Teiges. Die Backwaren haben eine dunkel schimmernde, weinrote Farbe. Geschmacklich glänzt der Rotkornweizen mit einem herrlichen Aroma von kandierten Pekanüssen. Rotkornweizen besticht mit einem einmaligen, nussigen Grundgeschmack.